Staatsgewalt – Wie rechtsradikale Netzwerke die Sicherheitsbehörden unterwandern

Juni, 2024

17:00 27jun17:00Staatsgewalt - Wie rechtsradikale Netzwerke die Sicherheitsbehörden unterwandernMit Matthias Meissner (Journalist) und Heike Kleffner (Journalistin, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Beratungsstellen für Opfer rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt)

Details

Elitesoldaten, die sich auf einen „Tag X“ vorbereiten, Polizisten, die in Chatgruppen rechtsextreme Inhalte verbreiten, JVA-Bedienstete, die politisch rechts motivierte Straftaten begehen, Justizangehörige, die mit Gewalt die Demokratie beseitigen wollen: Diese Meldungen sind zum traurigen Alltag geworden. Sie zeigen, dass es dem Rechtsstaat bisher nicht gelingt, sich wirksam gegen Reichsbürger, Rechtsradikale und Anhänger von Verschwörungstheorien zu wappnen, die nicht selten in den eigenen Institutionen zu finden sind. Stattdessen werden rechte Netzwerke weiter als „Einzelfälle“ abgetan.  Vier Jahre nach dem mit großer öffentlicher Resonanz erschienenen Band „Extreme Sicherheit“, der ersten umfassenden Bestandsaufnahme zum Thema, zieht dieses Gemeinschaftswerk investigativer Journalistinnen und Journalisten von Die Zeit, taz, Frankfurter Rundschau, Deutschlandfunk und vielen anderen Medien eine beunruhigende  Bilanz: Während die Warnsignale zunehmen, geschieht noch immer zu wenig, um die Demokratie vor ihren inneren Feinden zu schützen.
Mit den Herausgeber*innen Matthias Meißner (Journalist) und Heike Kleffner (Journalistin, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Beratungsstellen für Opfer rechter rassistischer und antisemitischer Gewalt).
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen e.V.
Diese Veranstaltung wird im Rahmen des lokalen Handlungsprogramm für ein vielfältiges und weltoffenes Dresden der Landeshauptstadt Dresden gefördert.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Zeit

27. Juni 2024 17:00

Organisator

Ostra e.V.

ÜBER UNS Die Insel – so lautet die sorbische Bedeutung des Namens Ostra. Als Ostra e.V. mit Sitz in Dresden verstehen wir uns genau so: Wie eine Insel, auf der all das möglich ist, wofür wir stehen. Für freies Denken, für solidarisches Handeln im humanistischen, nachhaltigen, demokratischen und völkerverbindenden Sinne und für eine vielfältige und offene Gesellschaft. Mit unseren eigenen Projekten, wie dem Gärtjen oder der Sommerakademie, wollen wir Räume schaffen, in denen diese Werte gefördert und verwirklicht werden. Darüber hinaus unterstützen wir sächsische Initiativen und Gruppen ohne eigenen Verein als Trägerverein, wir bieten Hilfestellung an und vernetzen Akteur*innen miteinander.

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